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Die Señora

Es war Alfonso, der mir von der Señora erzählte. Ich konnte es kaum glauben. Die Señora? Doch nicht die Señora! Ich kannte die Señora: eine achtbare Frau, schön, mit üppigen Proportionen und temperamentvollen dunklen Haaren. Eine Frau wie die Señora hatte so was doch nicht nötig! Natürlich glaubte ich es ihm nicht, doch Alfonso ließ nicht locker und pries mir die Dienste der Señora in den sinnlichsten Tönen an.
Ich wollte nichts davon wissen, denn es bestand kein Grund zu der Señora zu gehen. Ich beschloss, Alfonsos Gerede als dummes Geschwätz abzutun und vergaß die ganze Sache schnell wieder.
Bald hörte ich auch andere Männer von der Señora schwärmen. Ich schien der Einzige zu sein, der noch nicht bei ihr war. Es wunderte mich schon, wie sie es fertig brachte, in unserem Provinzstädtchen nach wie vor als ehrbare Frau zu gelten. Aber es schien zu klappen, solange alle betreffenden den Mund hielten.

Eines Tages sah ich mich doch genötigt, die Dienste der Señora in Anspruch zu nehmen. Mir war schon etwas mulmig zumute, aber es musste etwas unternommen werden. Und so kam es, dass auch ich die quietschende Pforte zu ihrem Garten öffnete und verstohlen durch die Tür ihres Hauses schlüpfte. Ich hatte mir in meiner Naivität vorgestellt, dass die Señora mich lasziv im Türrahmen lehnend in einem sexy Negligee empfangen würde. Aber weit gefehlt.
Sie öffnete mir die Tür und bat mich förmlich herein. Bekleidet war sie mit einem rotem Sommerkleid mit durchgehender Knopfleiste, tief ausgeschnitten und engtailliert, sodass man schon erahnen konnte, was einen erwartete. Es war zwar nicht so sexy wie ich erwartet hatte, aber was ich sah, gefiel mir ausnehmend gut. Ihre dunklen Haare waren hochgesteckt und ihre Perlenzähne zeigte sie rubinrot umrahmt. Ich hätte schon loslegen können, traute mich jedoch nicht so recht. Ich war, wie erwähnt, dass erste Mal bei der Señora und wusste nicht so recht wie ich beginnen sollte. Alfonso hatte mir zwar Ratschläge gegeben, die betrafen aber die sogenannte Haupthandlung, bei der wir noch nicht waren.

Sie fragte mich wie viel und ich sagte zwei. Sie sagte drei. Ich erwiderte zweieinhalb. Sie beharrte auf drei. Ich begann zu feilschen und sie ihr Kleid aufzuknöpfen. Und ich war mit drei einverstanden.

Nachdem die Formalitäten erledigt waren, führte sie mich in das Schlafzimmer und dort erwartete mich die zweite Überraschung. Der Raum war sonnenhell, in der Mitte ein Himmelbett, bepackt mit geblümten Rüschenkissen und Decken. Das Fenster war geöffnet und die Spitzengardinen bewegten sich sachte. Vogelgezwitscher drang an mein Ohr. Sie bat mich zu warten und sagte, ich solle es mir schon mal bequem machen. Ich zog mich aus, legte meine Sachen auf einen Korbsessel und ging zum Bett. Ich nahm einen Teddy und ein Porzellanpüppchen behutsam zwischen den Kissen weg und legte sie zu den Nippes auf den Nachtisch. Kaum hatte ich es mir behaglich eingerichtet, erschien sie in einem knallgelben Babydoll und blieb in einer herausfordernden Haltung stehen, als wollte sie mir zeigen, wo es langgeht. Der quietschgelbe Stoff des Babydolls bedeckte, was er bedecken sollte, da er jedoch transparent war, brauchte ich meine Fantasie nicht beanspruchen und so sandten mir meine Augen alle notwendigen Informationen. Sie hob ihre Arme um ihre hochgesteckten Haare zu lösen. Mit den Armen hob sich auch ihr Dekolleté und mit ihm meine Männlichkeit. Sie sah es und zeigte mir wieder ihre Perlenzähne. Ihre Haare fielen über ihre Schulter und bedeckten den Anblick ihrer Knospen, die sich dunkel durch den gelben Stoff abzeichneten. Meine unartigen Augen wanderten hinab zu den rüschigen Saum des Babydollkleidchens. Langsam, ganz langsam kam sie auf mich zu. Ich rutschte unruhig im Bett umher. Ob ich sie wohl anfassen durfte? Von Alfonso wusste ich, dass sie es nicht schätzte ausgezogen zu werden, man musste ihr die absolute Kontrolle lassen. Aber ich wollte sie nackt sehen, konnte kaum noch an mich halten und hätte sie am liebsten aufs Bett geschmissen, ihr das Kanarienkostüm vom Leib gerissen und wäre dann sofort zur Sache gekommen. Nur schwer konnte ich an mich halten, aber es gelang mir. Ich ließ sie gewähren und folgte artig ihren Anweisungen. Die Señora nahm sich was sie brauchte, ich gab es ihr gerne. Ich kann ihnen versichern, wir kamen beide auf unsere Kosten.

Apropos Kosten: Natürlich blieb es nicht bei der vereinbarten Drei. Ich besuchte die Señora noch einige Male und konnte sie überzeugen, dass sie meinem Sohn ohne Risiko eine zwei in Geschichte geben könne. Genauso erarbeitete Alfonso eine absolut realistische zweikommafünf für seine Tochter. Wir retteten unseren Kindern das Abitur, und glauben sie mir, diese Reifeprüfungen sind redlich verdient.

Des öfteren kommt die ein oder andere Witwe oder alleinerziehende Mutter auf mich zu und bittet mich um Hilfe. Gerne komme ich den Wünschen dieser Frauen nach, die ohne Mann vollkommen hilflos zusehen müssen, wie ihre Kinder in Geschichte schlecht benotet werden. Ich rufe dann die Señora an und bitte um einen Termin und kurz darauf quietscht das Gartentor der Señora und ich entschwinde im Haus, um über die Leistungen der jeweiligen Schüler zu diskutieren. Meine Dienstleistungen werden gerne in Anspruch genommen, kosten sie der leidtragenden Mutter doch nicht mehr als das, was ich bereits bei der Señora investiert habe. So ist dies ein seliges Geben und Nehmen.